Bloomberg: Maßnahmen gegen die russische Drohnenproduktion im zehnten EU-Sanktionspaket

Die Europäische Union bereitet ein zehntes Sanktionspaket gegen Russland wegen seiner Militäroperation in der Ukraine vor, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Vorschläge sind noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, aber Quellen zufolge könnten unter anderem die Sanktionen gegen die Herstellung von Drohnen erweitert werden.

Nach Angaben der Agentur würden der russische Drohnensektor und Güter mit doppeltem Verwendungszweck, die vom russischen militärisch-industriellen Komplex verwendet werden, unter die Sanktionen fallen. Die EU bereitet außerdem neue restriktive Maßnahmen gegen Weißrussland wegen dessen Unterstützung für Russland vor, so die Quellen.

Im Dezember verschärfte die EU ihr Verbot der Ausfuhr von Flugzeugtriebwerken und Komponenten für UAVs nach Russland. Gleichzeitig kündigte Washington Sanktionen gegen das 924. Staatliche Zentrum für unbemannte Luftfahrt des Verteidigungsministeriums, weil es iranische Drohnen gekauft haben soll.

Ende 2022 erklärte der erste stellvertretende Generaldirektor von Rostec, Wladimir Artjakow, dass „die russische Seite den Feind in Bezug auf den Einsatz von Aufklärungsdrohnen und unbemannter Munition an der Kontaktlinie übertroffen hat“.

[hmw/russland.NEWS]