Macron will in nächsten Tagen mit Putin sprechen

Der französische Präsident Macron beabsichtigt, in den kommenden Tagen ein Gespräch mit Präsident Putin zu führen und besonders die Situation im Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP) zu erörtern, zitieren französische Medien Macron.

„Ich freue mich auf den direkten Kontakt mit Putin in den kommenden Tagen. Ich habe vor, nach meinen Gesprächen mit dem IAEO-Chef Raphael Grossi vor allem Fragen der Kernenergie und des Kernkraftwerks Saporischschja zu erörtern“, so der französische Präsident (zitiert von Le Figaro).

Der Beschuss des KKW in Saporischschja wurde im November wieder aufgenommen. Der Generaldirektor der IAEO, Raphael Grossi, forderte am 20. November ein Ende des Beschusses und kündigte an, er werde die Anlage bald besuchen. Die Organisation nannte jedoch nicht die Verantwortlichen für den Beschuss. Am nächsten Tag meldete die IAEO ein nicht radioaktives Leck in der Anlage, das auf einen Schaden an den Kondensatlagertanks zurückzuführen ist.

Russland macht die ukrainischen Streitkräfte für den Beschuss des ZNPP verantwortlich. Die Ukraine besteht darauf, dass die Anlage vom russischen Militär beschossen wurde. Am 23. November, führte Rafael Grossi in Istanbul Gespräche mit der russischen Delegation über die Einrichtung einer Schutzzone um die Anlage.

[hmw/russland.NEWS]